José Carlos Llop

Der Bericht ›Guillermo Stein‹

Roman
Aus dem Spanischen von Christiane Quandt

Kupido Iberisches Panorama
Deutsche Erstausgabe
96 Seiten
gebunden, Schutzumschlag und Leseband


€ 18,80 (D) | € 20,80 (AT) | CHF 25,95
ISBN 978-3-96675-212-1


„Guillermo Stein trug Pullover, rot wie sein Regenmantel; grün wie das Glas von Olivenölflaschen; gelb wie die Streifen, die das Handballfeld markieren, auf dem wir Fußball spielten.“
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José Carlos Llop

Der Bericht ›Guillermo Stein‹

Roman
Aus dem Spanischen von Christiane Quandt

Kupido Iberisches Panorama
Deutsche Erstausgabe
96 Seiten
gebunden, Schutzumschlag und Leseband

€ 18,80 (D) | € 20,80 (AT) | CHF 25,95
ISBN 978-3-96675-212-1


„Guillermo Stein trug Pullover, rot wie sein Regenmantel; grün wie das Glas von Olivenölflaschen; gelb wie die Streifen, die das Handballfeld markieren, auf dem wir Fußball spielten.“

José Carlos Llop entwirft mit diesem Kurzroman ein diffuses Bild von Mallorca inmitten der franquistischen Diktatur. Die Ereignisse, die das Leben der jungen Protagonisten - Schüler eines Jesuitenkollegs - bestimmen, reichen bis in die Geschichte des Spanischen Bürgerkriegs zurück, als die Baleareninsel zum Stützpunkt des faschistischen Italiens wurde.

Für Pablo Ridorsa und seine Freunde ändern sich die Dinge schlagartig, als der Schüler Guillermo Stein mitten im Schuljahr zu ihnen in die Klasse kommt. Es ist ein Sommer, in dem Palma de Mallorca im Starkregen verschwindet, ein Pater des Jesuitenkollegs an einem Schlaganfall stirbt und sich die Vergangenheit von niemandem mehr verdrängen lässt. Die Jungen brauchen einen schriftlichen Bericht, der die Geheimnisse um den Neuankömmling lüften soll. Der Bericht ›Guillermo Stein‹ ist ein enigmatischer Bildungsroman auf der Baleareninsel unter Franco, in dem der spanische Bürgerkrieg als dunkler Nachhall präsent ist und Spionage, Faschismus und familiäre Zurückweisung eine eigentümliche Dissonanz bilden.

Der Autor
José Carlos Llop (1956, Palma de Mallorca), schreibt sich seit seinem Debüt in den frühen 1990er Jahren als Poet und Prosaist in den Rang eines Llorenç Villalongas und gilt heute mit seinen Tagebüchern als maßgeblicher Chronist Mallorcas. Seine Novellen und Romane wurden international vielfach prämiert. Der 1995 erschienene Der Bericht ›Guillermo Stein‹ erhielt 2008 den Prix Écureuil de Littérature Étrangère für den besten in Spanien publizierten Roman.